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Auszug - Bike and Ride-Anlagen an den U-Bahnhöfen  

Sitzung des Bau- und Umweltausschusses
TOP: Ö 9.1
Gremium: Bau- und Umweltausschuss Beschlussart: (offen)
Datum: Di, 20.03.2018 Status: öffentlich/nichtöffentlich
Zeit: 19:00 - 21:07 Anlass: Sitzung
Raum: Sitzungssaal im Kiekut-Center gegenüber dem Rathaus
Ort: Barkholt 63-65, 22927 Großhansdorf
VO/2018/102 Bike and Ride-Anlagen an den U-Bahnhöfen
     
 
Status:öffentlichVorlage-Art:Mitteilung
Unterschrift:Voß
Bürgermeister
Federführend:Bau- und Umweltamt Bearbeiter/-in: Mulsow, Heinke
 
Beschlussprotokoll
Beschluss
Abstimmungsergebnis

Herr Köber erkundigt sich, wo bereits B+R-Anlagen des verwaltungsseitig angedachten Systems aufgestellt wurden.

 

Bereits fertig gestellte B+R-Modulsysteme der Firma Kienzler sind in der Gemeinde Jübek im Kreis Schleswig-Flensburg zu besichtigen. Weitere Anlagen werden erst jetzt aufgestellt.

 

Zusätzlich fragt er an, wie der Zugang zu den Schließanlagen funktioniert.

 

Frau Mulsow erläutert, dass man sich übers heimische Internet oder mit dem Smartphone auf der Internetbuchungsseite einloggen kann, um einen Aktivierungscode zu erhalten, der an der Sammelschließanlage eingegeben werden muss.  

 


Herr Bauschke erkundigt sich, inwieweit es möglich ist andere Systemvarianten umzusetzen.

 

Frau Mulsow erläutert, dass dieses in sich schlüssige Modulsystem keine Änderungswünsche zulässt. Sollte sich die Gemeinde r eine ganz andere Variante entscheiden, müssten die Kosten für Planung, Konzepterstellung und Ausschreibung komplett von der Kommune getragen werden. Im jetzigen Fall werden diese Kosten zu 100 %  von Land und NAH.SH übernommen.

 

Herr Schwenk erkundigt sich nach Folgekosten wie z.B. Reparaturkosten.

 

Es entstehen bei der Realisierung von Sammelschließanlagen dauerhafte Folgekosten. Allerdings decken die Einnahmen von den Nutzern die Kosten nicht zu 100%. Die Kommune kann die he der Nutzungsgebühr allerdings selbst festlegen.

 

Wie bereits bei den vorhandenen Anlagen obliegt Pflege und Reparatur der Anlagen der Kommune. Vandalismus ist zwar auch bei den neuen Anlagen nicht auszuschließen, aber die Anlagen sind so konzipiert, dass ein höchstes Maß an Sicherheit, z.B. durch Beleuchtung und durchsichtige Lochblechfassaden, und die stabile ansprechende Bauweise einer mutwilligen Zerstörung bzw. Beschädigung entgegenwirken kann.

 

Herr Bendfeldt schlägt vor, dass die vorhandenen Anlagen besser durch den Bauhof gepflegt werden.

 

Frau Mulsow schlägt vor, eine Umfrage bei den Nutzern der B+R-Anlagen durchzuführen. Es sollte abgefragt werden, inwieweit eine Sammelschließanlage gewünscht ist, welche Gebührenhöhe akzeptiert würde.

Es besteht Konsens, dass die jetzige Entwurfsplanung im vollen Umfang fortgeführt wird, damit alle Möglichkeiten für die Realisierung noch offen sind

 


Anmerkung der Verwaltung: Die in der Vorlage genannte Fördersumme von 1.000.000 Euro bezog sich nur auf die Planungs- nicht aber auf die Realisierungskosten. Der Realisierungsantrag sollte zeitnah nach dem vollständigen Abschluss der Planung bei der NAH.SH gestellt werden. Für die Realisierung sind ausreichende Mittel bei der NAH.SH vorhanden.

 

Nach Aussage des Ingenieurbüros agentur Bahnstadt kann die Planung im Sommer 2018 abgeschlossen sein. Somit kann über die Realisierung in den Beratungen des Haushalts 2019 gesprochen werden.